aufklärung.mit.machen

Alle Fragen, Themen und Termine im Überblick


23.9.19: 19 Uhr: Gedanken-Werkstatt: Konsum und Nachhaltigkeit

Die letzte Werkstatt zum Thema Konsum und Nachhaltigkeit war wieder sehr anregend und drehte sich um Fragen wie: Was verstehen wir unter Nachhaltigkeit? Was machen wir daraus und was kann das Projekt „aufklärung.mit.machen“ dazu beitragen? Natürlich tauchte auch immer wieder die Frage auf, wie wir vom Wissen zum Handeln gelangen können. Alleingültige Antworten konnten auch diesmal nicht gefunden werden, zu vielfältig sind die Faktoren, die dabei wirken.


17.9.19: 19 Uhr: Gedanken-Werkstatt: Politikverdrossenheit

 

Worin zeigt sich eine mögliche Politikverdrossenheit und was sind die Probleme? Darüber und über Fragen, die sich daran anschließen, möchten wir debattieren.

Diese Werkstatt findet in Kooperation mit der Hochschule Harz statt.


16.9.19: 19 Uhr: Gedanken-Werkstatt: Konsum und Nachhaltigkeit

 

Dieses Treffen ist voll und ganz dem Informationsaustausch über Orte und Läden gewidmet, die nachhaltig agieren.


2.9.2019: 19 Uhr: Gedanken-Werkstatt: Konsum und Nachhaltigkeit

Diesmal stand weniger eine Debatte um diese Problematik an, sondern die Planung einer Aktion, die nachhaltiges Handeln unterstützt. Denn allein durch Reden ändert sich noch lange nichts.

Natürlich haben alle schnell viele Ideen, aber eine machbare herauszufiltern, ist schon schwieriger. Wir tasten uns also heran. Neben dem symbolischen Beutelnähen in der Ausstellung „DenkRäume – aufklärung.mit.machen“ ab dem 26. Oktober, wollen wir eine Liste zusammenstellen, die Orte verzeichnet, die nachhaltiges Konsumieren als Leitgedanken tragen. Bei einem ersten Brainstorming sind wir ganz schön ins Staunen gekommen, denn es gibt in unserer Region schon einige Läden und Orte, die genau dies praktizieren – das Retten der Welt ist also voll im Gange, oder?


26.8.2019: 19 Uhr: Gedankenklub

Dieser Gedankenklub hatte es in sich. Nicht nur brandaktuelle Fragen wurden gestellt, sondern auch höchst provokante. Die Debatten darum waren offen und kontrovers. Und trotz der Ernsthaftigkeit wurde viel gelacht und das lag nicht allein am Wein. Hier zwei Kostproben:

Ist die Demokratie der Weisheit letzter Schluss? Darauf hagelte es Fragen, wie: Warum stellen so viele Menschen die Demokratie infrage? Wo findet eine Debatte über die Werte der Demokratie statt? Welche Rechte und vor allem Pflichten erfordert Demokratie? Muss die Demokratie neu gedacht werden?

Was können wir gegen den Bildungsnotstand tun? Zum Finden von Antworten kam es auch in dieser Debatte kaum, denn Fragen zum Schulsystem flogen regelrecht auf den Tisch: Ist unser Schulsystem noch zeitgemäß? Sind die Lehrer gut genug ausgestattet für die sich wandelnden Ansprüche an die Schulbildung - von ihrer hohen Belastung wegen des Lehrermangels abgesehen? Welche Rolle spielt die digitale Revolution im Schulalltag? Was sollte Schule überhaupt leisten? Welche Kompetenzen und Werte brauchen unsere Kinder in der Gesellschaft von Morgen? ...

 


12.8.2019: 17 Uhr: Gedanken-Werkstatt: Überlegungen zur Ausstellung

Am 26.10. 2010 wird "DenkRäume - aufklärung.mit.machen" eröffnet. Dort sollen alle Fragen und Gedanken, die bisher bei "aufklärung.mit.machen" diskutiert wurden, "ausgestellt werden. Aber wie stellt man bitteschön Fragen aus? Das ist die heutige große Frage.

Auch dieses Treffen ist für alle neugierigen Menschen offen.

 


22. Juli 2019: 19 Uhr: Gedanken-Werkstatt: Heiterkeit, Genuss und Glück

Egal ob zu Gleims oder unserer Zeit: Das Scherzen ist Lebensqualität. Verleiht es nicht nur dem sozialen Miteinander eine heitere Note, hilft es auch, schwierige Situationen zu meistern. Allerdings, es ist wie mit so vielen Dingen: Ein Zuviel des Guten ist meist von Übel. Deshalb haben wir diese Gedanken-Werkstatt mit maßvollem Scherzen beendet.

 

 

 


22. Juli um 17 Uhr: Gedanken-Werkstatt: Konsum und Nachhaltigkeit

Beutel nähen im Gleimhaus? Wieso das? Ganz einfach: unsere Überlegungen dazu, wie wir dieses Thema in der Ausstellung „DenkRäume – aufklärung.mit.machen“ präsentieren könnten und gleichzeitig einen Impuls für Nachhaltigkeit setzen können, haben uns auf diese Idee gebracht. Ob die umsetzbar ist, wird sich am 26.Oktober zur Eröffnung zeigen. Bis dahin bleiben wir alle neugierig.


15. Juli um 19 Uhr: Gedanken-Werkstatt: Heiterkeit, Genuss und Glück

Die Ausstellung „Scherz – die heitere Seite der Aufklärung“ hat uns eine weitere Facette des Scherzens, der Heiterkeit und des Glücks gezeigt. Denn, dass Gleim in den 1850ern als regelrechter Star der Scherzdichtung galt, war uns allen gar nicht klar. In seinem Gedichtband „Versuche in scherzhaften Liedern“ besingt er ganz im anakreontischen Sinne Weib, Wein und Gesang und erlangte damit große Anerkennung als Dichter. Aber Zuspruch bekam er nicht von allen Seiten, man sah darin den Verfall der sittlichen Werte. Und damit waren wir in der Gegenwart angekommen: Wie ist das Vergnügen moralisch zu bewerten? Ist die Vernunft dem Vergnügen überlegen? Und wieviel Spaß verträgt eine Wohlstandsgesellschaft, wenn Unterhaltungs- und Vergnügungslust keine Grenzen mehr haben.  

 


8. Juli 2019 um 19 Uhr: Gedanken-Werkstatt: Heiterkeit, Genuss und Glück

Tatsächlich, es wurde viel und auch laut gelacht!

Denn das Auseinanderklamüsern, was denn nun ein Scherz im Unterschied zu einem Witz sei und welche Rolle dabei der Humor spielt, ist äußerst unterhaltsam und fraglos von Heiterkeit begleitet. Dabei stellte sich das Scherzen ganz von selbst ein und manch gewollter Witz enttarnte sich unter schallendem Gelächter als Scherz.

Humorvoller Ernst hielt Einzug, als wir versuchten, den bösen Scherz, die Satire, Parodie, Ironie, den Zynismus und den Spott zu beschreiben. Dabei herrschte Uneinigkeit darüber, ob die dunklen Seiten des Scherzens noch etwas mit Humor zu tun haben.

Soweit so gut. Im Ganzen gesehen, ist Spaß ja schonmal ein guter Anfang, aber wieviel Spaß verträgt denn eine Gedanken-Werkstatt und was hat das Ganze mit der Ausstellung „Scherz – Die heitere Seite der Aufklärung“ zu tun? Das wird am 15. Juli um 19 Uhr beim Rundgang durch die aktuelle Sonderausstellung ergründet.


8. Juli 2019 um 17 Uhr: Gedanken-Werkstatt: Konsum und Nachhaltigkeit

Für dieses Treffen war das Weiterspinnen von Visionen für mehr Nachhaltigkeit in Halberstadt angedacht, aber stattdessen schob sich die Frage: Was brauche ich denn eigentlich? auf den Tisch. Dass es darauf keine eindeutige Antwort gibt, war sofort klar, aber dass es eine persönliche Geschmackssache sei, darüber ließ sich kein Konsens finden. Denn, was und wie viel wir konsumieren, zeigt doch tatsächlich immer auch eine politische Haltung an: Wie aufgeklärt bin ich darüber, woher mein Konsumgut kommt, unter welchen Bedingungen es hergestellt und transportiert wurde und wie nachhaltig es eigentlich ist?

Und dabei macht Shoppen so viel Spaß, nachweislich werden dabei tatsächlich Glückshormone ausgeschüttet. Aufhören mussten wir bei der Frage: Was macht man eigentlich mit der gewonnenen Zeit und dem übrigen Geld, wenn man beim Freizeit-Shopping nicht mehr mitmacht?, denn unsere Zeit war um. Aber am 22. Juli um 17 Uhr geht es weiter.


1. Juli 2019 um 17 Uhr: "Tat-Ort Würde" - Die Aktion hat begonnen!

Die Zeitungen haben davon berichtet, die Figuren stehen in der Passage und die Karten liegen zum Sammeln der Gedanken bereit. Nun heißt es, geduldig abzuwarten, was für Gedanken sich die Menschen so zur Würde machen oder vielleicht auch nicht machen. Wir bleiben neugierig!

Weitere Informationen unter: www.tat-ort-wuerde.de

 


24. Juni 2019 um 19 Uhr: Gedankenklub: Warmes Wetter, intensive Debatten und Fragen, die neue Fragen provozieren. Ein kleiner Einblick in den Abend::

1.Debatte: Wie politisch muss der Einzelne in einer demokratischen Gesellschaft noch sein? Diese Frage rief viele neue Fragen hervor, wie: Ab wann ist man politisch und kann man überhaupt unpolitisch sein? Was bedeutet Demokratie genau und wie demokratisch kann ein kapitalorientiertes Gesellschaftssystem sein? Was gefährdet unsere Demokratie und welche Pflichten und Rechte hat der Einzelne dabei.

 

2.Debatte: Wie können unterschiedliche Interessenkonflikte zu einer friedlichen Lösung finden? REDEN - REDEN – REDEN! Wenn die Antwort so einfach wäre, wäre diese Frage nicht auf dem Debattentisch gelandet. Konflikte gibt es ständig und überall, in der Familie unter Freunden, Nachbarn, auf gesellschaftlicher und internationaler Ebenen, ausgelöst durch unterschiedliche Interessen, soziale und kulturelle Prägungen, Religionen, Wirtschaftssysteme, politische Ansichten und und ... . Einig waren wir uns darin, dass so unangenehm Konflikte auch sind, sie gehören zum Leben und w/sollen in Angriff genommen werden. Das dies grundsätzlich GEWALTFREI zu erfolgen hat, ist allen klar, aber, was wenn und die Debatte hätte fast kein Ende gefunden, wenn das Gleimhaus nicht hätte schließen müssen.


17. Juni 2019: Gedanken-Werksatt: Konsum und Nachhaltigkeit

Was sollen bitteschön Konsum-Übel sein? Diese Frage hat sich schnell geklärt und eine kleine Sammlung alltäglicher Konsum-Übel-Situationen ist entstanden. Aber natürlich war das nicht der Kern dieses Treffens, sondern ganz im Gegenteil: Wir wollen ja vom Nörgeln zum Tun kommen. Dafür haben wir Ideen für nachhaltigen Konsum in Halberstadt gesammelt. Aber bevor wir die verraten, braucht es eine Reifezeit. Weiter geht es am 8.7.19 um 17 Uhr.


3. Juni 2019: Gedanken-Werkstatt: Konsum und Nachhaltigkeit

Wie geht es weiter? Ziel der Gedanken-Werkstätten ist es, in Gesprächen den Blick zu erweitern und Konsequenzen zu ziehen. Den Blick erweitern wir, indem wir Fragen stellen, zum Beispiel nach dem Verhältnis von Konsum und Würde, der Freiheit beim Konsumieren und der Aufgabe der Politik und der Macht der Industrie. Doch welche Konsequenzen wollen wir aus dieser Debatte ziehen? Es stellt sich doch eindeutig die Frage: Was IST zu tun? Und genau an dieser Stelle wird es beim kommenden Treffen weitergehen.


Mai 2019: Gedanken-Werkstatt: Konsum und Nachhaltigkeit

Unsere Sicht auf den Komplex „Konsum und Nachhaltigkeit“ war insofern homogen, dass wir uns einig sind, dass dabei gerade Probleme existieren, die unsere Umweltproblematik verschärfen. Im Kreis drehten wir uns, als wir nach Ursache und Wirkung fragten und bei der Suche nach einem Ausweg. Einerseits wissen wir, dass die Konsumhaltung des Einzelnen von Bedeutung ist, andererseits fühlt man sich den profitorientierten Wirtschaftsprinzipien ohnmächtig ausgeliefert. Zudem glaubt jeder an eine Unaufgeklärtheit „der Anderen“.
Ja, man muss es zugeben, dieses Thema ist alles andere als angenehm, denn es ist kein lässiges Unterhaltungsthema, für das man seine kostbare Freizeit opfern möchte. Aber leider ist es nicht so einfach, denn unsere Zeit brennt vor Fragen, die so wichtig sind, dass sie gestellt werden müssen und zwar nicht nur auf politischer Ebene, sondern hier und jetzt, im Alltag und von jedem. Es geht um nichts weniger, als um unsere Zukunft und die unserer Nachfahren.


April 2019: Gedanken-Werkstatt: Fridays for Future: Sinn oder Unsinn?

Was denn die Schülerdemos erreichen oder nicht erreichen können und ob sie während oder nach dem Unterricht stattfinden sollen, darüber kann keine Einigkeit entstehen. Noch weniger Konsens gibt es darüber, ob diese nur die Angelegenheit der jungen Menschen sind oder die älteren Generationen nicht alles daran setzen müssten, das, was sie selbst „vergeigt“ haben, einzugestehen, um das Schlimmste abzuwenden. Weder Übereinstimmung noch Annäherung waren möglich, stattdessen polarisieren sich zwei Lager: Auf der einen Seite junge Menschen, die die Welt retten wollen, und auf der anderen Seite Leute, die mehr Wert auf ihre Ruhe legen.


März 2019: Gedanken-Werkstatt: Arbeit 4.0: Wie wollen wir zukünftig arbeiten?

Bevor wir uns Gedanken über die Arbeit der Zukunft machen konnten, prasselten grundsätzliche Überlegungen zur Arbeit auf den Tisch, zum Beispiel die Frage: Warum arbeiten wir? Weil man das Geld braucht? … einem sonst die Decke auf den Kopf fällt? … man nun mal arbeiten geht? … man sich gebraucht fühlen möchte? … man einfach nur Spaß an der Arbeit hat? … man unter Menschen sein möchte? … man Anerkennung und vielleicht sogar Ruhm bekommt? … man es mag, an etwas Großem mitzuwirken? … man darin den Sinn des Lebens finden kann?

Dabei drängte sich natürlich auch die Frage auf, was denn unter Arbeit gemeinhin verstanden wird und warum sie so einen schlechten Ruf hat. Reduziert man sie auf den Zwang, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, sieht es ziemlich schlecht um die Arbeit aus. Erweitert man das Verständnis darüber hinaus, so kann die tägliche Erwerbsarbeit der eigenen Berufung folgen und auch die vielen Alltagstätigkeiten im familiären Kontext oder das Ehrenamt auf gesellschaftlicher Ebene als eine Art Arbeit betrachtet werden. Visionen der zukünftigen Arbeit befragen nicht nur das Feld der Digitalisierung, sondern ganz besonders und gerade die unterschiedlichen Arten von Arbeit.


Februar 2019: Gedanken-Werkstatt: Ausstellungsgestaltung

Das Mitmachen bei der Ausstellungsgestaltung nimmt eine besondere Position innerhalb des Projektes ein. Ging es hier weniger darum, Fragen, die uns und die Welt bewegen, zu diskutieren, so bot sich Gelegenheit, die Ausstellung „DenkRäume - aufklärung.mit.machen“ mitzudenken und eigene Ideen einzubringen. Dabei war der Kern der Überlegungen, wie können Fragen und Themen, über die im Wesentlichen nur nachgedacht und geredet werden kann und zu denen es keine konkreten Objekte gibt, sichtbar gemacht werden?

Die Ausstellung „DenkRäume - aufklärung.mit.machen“ wird am 26. Oktober um 15 Uhr mit Festreden, Musik und fragenreicher Unterhaltung eröffnet.


Januar 2019: Gedanken-Werkstatt: Würde

Ganz zu Beginn der Gedanken-Werkstatt Würde Ende 2018 dachten wir noch, dass man Würde wie jedes andere Thema durchdiskutiert, und dann kommt das nächste an die Reihe. Aber unsere Fragen zur Würde wurden immer mehr. Und ganz besonderes Fragen an uns selbst: Wie, Was denke ich über meine Würde und die der anderen? und: Wie lebe ich diese im Alltag? rückten ins Zentrum unserer Diskussionen.

Bei der Suche nach Antworten stießen wir auf die Initiative www.wuerdekompass.de, die sich für die Stärkung der Vorstellung menschlicher Würde im Alltag einsetzt. Dabei hat uns die Idee, einen Würdedialog in der eigenen Stadt anzuregen, dazu inspiriert, das Nachdenken über Würde aus dem Gleimhaus hinaus in die Stadt zu tragen. Daraus ist das Projekt „Tat-Ort Würde“ mit der Aktion "Alle wollen in Würde …" entstanden.

Wir treffen uns jeden 1. Montag im Monat. Weitere Informationen unter www.tat-ort-wuerde.de